13. August 2013 - Beitrag 3 von 6
Sitze gerade in Port St. Joe, am Golf von Mexiko. Bei Dockside. Im Hintergrund läuft irgend eine unplugged Version von No Woman No Cry... Nach einer fast 3-stündigen Fahrt ab Tallahassee gönne ich mir ganz offiziell eine Mittagspause. Mit Mittagessen! Und wenn schon an der Küste, dann bitte Fisch. Die Popcorn Shrimp Plate wird's.
Echt schön hier! Könnte eigentlich hier bleiben... Mal schauen. Der Plan lautet eigentlich Big Lagoon State Park, 240 km weiter westlich... Wetter passt gerade megamäßig.
14. August 2013 - Beitrag 4 von 6
Das Thema GPS blieb irgendwie unausgesprochen. Aber ich bin tatsächlich trackbar. Auf meinem iPhone ist die App MotionX installiert und solange ich GPS Signal erhalte (manuell kann ich auch auf WiFi schalten), wird mein Standort versendet. Der Link in der Menüleiste rechts vom Blog führt zur Weltkarte - mit der Eingabe meines frei gewählten Kanales 00999 wird der ziemlich genaue Standort dann auch angezeigt. Ruhig mal ausprobieren…
Auch nochmals hier den Link: http://gps.motionx.com/iphone/liveupdates/
19. August 2013 - Beitrag 5 von 6
Recht früh mache ich mich am 11.8. auf den Weg und verlasse Sarasota. Die Tagesetappe wird nicht ohne. Ich möchte es bis Tallahassee schaffen. Da während des Vormittages sich sogar eine Couch ergibt und die Anbieter ein Studentenpaar - Chris und Meagan - sind, lege ich mich ins Zeug. Bis auf 30 Minuten entkomme ich nicht den üblichen Niederschlägen am Nachmittag. Chris kurz angerufen und er weiß Bescheid, dass ich warte bis es wieder trockner wird. Wir sind am Abend dann noch unterwegs: Bier trinken und oversized Pizza essen. Später hängen wir noch im Wohnzimmer rum, quatschen eine Runde und schauen nebenbei Dokus. Die Nacht, die dann kam, war wohl die mit dem besten Tiefschlaf des Roadtrips! Ich war wohl ein wenig fertig!
Die drei nächsten Tage werden eher lästig. Ich komme wegen der Schlechtwetterfront kaum voran. Ziel ist New Orleans. Nachdem ich doch recht entspannt, über Port St. Joe (siehe Post vorher), den Big Lagoon State Park erreicht habe, muss ich aber am 13.8. ein Zwischenstopp in Mobile und am 14.8. gleich im 100 Km entfernten Biloxi einlegen.
Das war aber am Ende vielleicht auch ganz gut so! Ich komme daher am 15.8. bei schönstem Wetter in New Orleans an (massig Regen am Tag davor und am Tag danach!). Schnell noch ein Hotelzimmer klargemacht und ab in die City. Zwingend mein Bike abgestellt: denn ich habe meine Nikon noch kaum genutzt. Die Kulisse in New Orleans schreit aber förmlich nach meiner Spiegelreflex!
Logischerweise schaue ich mir die Bourbon Street an. Ist schon ganz nett. Als es dann Abends wird und die Touristen, die tagsüber wohl am Strand waren, immer zahlreicher werden, wird es mir zu bunt: schräg kostümierte Promotoren, leicht bekleidete und überaus "freundliche" Frauen, ein Ladenlokal lauter als das nächste, überall schreiende und saufende Menschen. Ich verdufte!
Nach New Orleans steht Memphis an. Ich komme nach 2 Tagen gut durch, jedoch hasse ich auch schon die Highways. Seit wann muss man auch hier so rasen wie auf den Interstates?? 65 mph sind echt kein Spaß!
Der Tag beginnt mit der Besichtigung von Graceland. Die Tour für 37 Dollar gebe ich mir jedoch nicht. Das Elvis-Feeling kommt auch so auf. Zumal in jedem Souvenirladen seine Musik läuft. Hammer!
Den richtigen Ansturm habe ich übrigens (zum Glück) verpasst. Ich erfahre, dass gestern am 17.8. der Todestag von Elvis Presley gefeiert wurde. 36 Jahre sind es her. Wie gewohnt findet wohl ein Fackelzug statt, an welchem gestern über 30.000 Menschen teilgenommen haben.
Den Rest vom Nachmittag verbringe ich in Downtown und am Mississippi River. Was New Orleans mit der Bourbon Street anbietet, geht in Memphis mit der Beale Street. Die Straße selbst und ganz besonders die älteren Leuchtreklamen an den Läden sind ein paar Fotos wert.
Rechtzeitig vor der Abenddämmerung mache ich mich auf den Weg ins Hotel. Mir schwebt vor, die paar nächsten Tage, routentechnisch gesehen, mal etwas genauer zu planen. Vielleicht kann ich mir so sogar ein paar Highways ersparen. Seid auf jeden Fall gespannt: als nächstes werde ich vermutlich von Nashville, Lynchburg, Knoxville und den Smoky Mountains berichten.
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